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Lotto-Strategien unter der Lupe: Haben sie wissenschaftlichen Bestand?

Lotto folgt einem einfachen Prinzip, in der 7 Zahlen von 1-49 gezogen werden, doch Gewinnen ist dann doch nicht ganz so einfach. Lotto-Spieler sind bekanntermaßen der Glücksfee ausgeliefert, die bei jedem Spiel die Zahlen zieht. Das macht Lotto so spannend – aber eben auch so frustrierend, wenn man wieder nur zwei richtige Nummern hat. Daher gibt es immer wieder Versuche, die eigenen Chancen zumindest ein wenig zu erhöhen. Doch haben diese Methoden wissenschaftlichen Bestand? Und wie sehr ähneln diese den Tipps der Lotto-Gewinner?

Gewinnerhöhung durch Vermeidung beliebter Zahlen

Eine Methode, die wissenschaftlichen Kriterien tatsächlich standhält, ist das Vermeiden von beliebten Zahlen auf dem Lottoschein. Zwar erhöht man so die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen nicht, doch im Falle eines Gewinns muss man sich das Preisgeld unter Umständen mit deutlich weniger Menschen teilen.

Lottoschein 6 aus 49

Bild-Quelle: Pixabay

Der Gedanke hinter der Methode: Viele Spieler kreuzen Ereignisse wie Geburtstage, Hochzeitstage, Tage des ersten Dates, usw. an. Da die meisten Lottospieler im letzten Jahrhundert geboren sind, ist die Zahl 19 also sehr beliebt. Ebenso die Zahlen bis 31, da auch diese in Daten vorkommen können. Diese sollte man also vermeiden.

Die Chance auf sechs Richtige wird auf diese Weise nicht größer, doch bei vielen Lottoziehungen kam es bereits vor, dass sich die glücklichen Sieger ihren Gewinn mit einer großen Zahl an Mitspielern teilen mussten. Diese Methode funktioniert – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – also tatsächlich. Falls es also einen Rekord-Jackpot von 1,6 Milliarden Dollar geben sollte, sahnt man auf diese Weise am effektivsten ab.

Das magische Quadrat

Eine weitere beliebte Methode unter Lotto-Spielern ist das „magische Quadrat“. Bei dieser Methode wird ein Quadrat aus dem Zahlengitter beim Lotto mit einem anderen Quadrat ersetzt. Dieses enthält vier mal vier Zahlen zwischen eins und 16. In der Summe ergeben die Zahlen jeweils 34; egal wie man sie zusammenrechnet. Durch das Ersetzen des eigentlichen Lotto-Quadrats sind einige Zahlen nun nicht mehr vorhanden, andere dafür doppelt.

Die verschwundenen Zahlen addiert man zu den Zahlen aus dem „magischen Quadrat“ und kommt so auf 25, 26, 27 und 38. Sie fragen sich jetzt, was genau das bringt? In statistischen Erhebungen zum Thema Lotto gehören genau diese Zahlen zu den am häufigsten gezogenen. Mathematisch relevant ist dies allerdings nicht: Das Ziehen der Lottozahlen erfolgt zufällig, das „magische Quadrat“ könnte genauso gut aus Zahlen bestehen, die in der Summe 18 oder 15 ergeben. Diese Methode sollte man also nur mit Vorsicht genießen.

Die Tipps der Gewinner

Wie aber sehen die Tipps echter Lotto-Gewinner aus? Hier gibt es zum einen die entschieden „unwissenschaftliche“ Gruppe, die einfach auf gut Glück Zahlen ankreuzt und dann durch Zufall gewinnt. Eine zweite Gruppe setzt jedoch auf Berechnungen und Mathematik. Aber Mathematik und Lotto – geht das?

Zum Teil schon. Denn auch für andere auf Glück basierte Spiele haben die Spieler Möglichkeiten gefunden, ihre Chancen mit Systemen zu erhöhen. Dies lässt sich leicht verdeutlichen: Angenommen, Sie spielen ein auf Karten basiertes Glücksspiel wie Blackjack oder Baccarat ist es Ihnen möglich, aufgrund der Häufigkeit einzelner Karten und der bereits gespielten Karten, Ihre Chance auf den Gewinn mit Hilfe der Wahrscheinlichkeitsrechnung deutlich zu erhöhen. Baccarat Wettsysteme wie das weltweit bekannte Martingale System, bei welchem Sie nach jeder verlorenen Runde den Einsatz verdoppeln, oder das Parlay System, welches im Prinzip das Gegenteil des Martingale darstellt,  basieren also auf tatsächlicher Mathematik und wurden ebenfalls von Fans dieses Spiels erfunden. Gleiches gilt für Poker, welches ebenfalls stark auf Wahrscheinlichkeit aufbaut, sowie für eine Vielzahl an weiteren Glücksspielen.

Aber kann man denn auch mit mathematischem Ansatz im Lotto gewinnen? Anscheinend schon. Und hier kommt der Ökonom Stefan Mandel ins Spiel. Mandel hat dank mathematischer Berechnungen 14 Mal im Lotto gewonnen. Sein Tipp ist es, zuerst die Gesamtzahl aller möglichen Kombinationen zu berechnen und dann nur bei Lotterien zu spielen, bei denen der Gewinn drei mal so hoch wie diese Zahl ist. Hat man genug Geld, kann man so viele Scheine ausfüllen, dass man auf jeden Fall gewinnt – und einen Überschuss erzielt. Möchte man nämlich garantiert im Lotto gewinnen, muss man einfach jede erdenkliche Kombination der Zahlen auf Lottoscheinen ausfüllen. Eine der Kombinationen auf jeden Fall gezogen.

Fazit

Lotto-Strategien gehörten zum Tippen schon immer dazu. Viele davon sind fragwürdiger Humbug, andere hingegen können die eigenen Chancen tatsächlich um ein Stück verbessern. Daher lohnt es sich, auf die richtigen Taktiken zu setzen. Eine garantiert gewinnbringende Strategie gibt es aber nicht.

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